weitere Projekte & Kooperationen

Nicht immer muss es für mich das Solo sein. Mal ein anderes Kostüm sorgt für Abwechslung und huch, es kam auch schon vor, dass in Aufführungen meine Stimme zu hören war. Es gibt die einmaligen Projekte und andere Wege kreuzen sich immer wieder. Hier ist eine Auswahl meiner Kooperationen.

Sanftes Tal

Ein Hörstück, zwei interaktive Annäherungen

Lässt sich Körpertheater, eigentlich ein sehr visuell geprägtes Genre, hörbar machen? Dieser Frage habe ich im Rahmen meines #Denkzeit-Stipendiums begonnen nachzugehen. Im ersten Testballon lade ich dich ein, in die Körperlichkeiten der Figuren aus „Sanftes Tal“ einzutauchen und so die Geschichte aus verschieden Perspektiven heraus zu erleben.

Fühlst du dich gerade nicht so beweglich, aber behältst gerne den Überblick, dann beginne hiermit und höre später den anderen Teil.


Fühlst du dich fit und hast Lust auf ein Abenteuer, dann mache hiermit den Anfang und höre später den anderen Teil.

Ein paar Worte zur Idee und Entstehungsgeschichte des Hörstückes gibt es hier zum Nachhören aus der Sendung „Hörwelt“ von Radio T vom Oktober 2020. Das Interview führte Ulrike Sorge.

Die kleinen Bootspartien

Mit Marc Philipp Gabriel – Die kleinen Bootspartien #1


Eine Hagebutte in der Ellenbeuge. Ein Kamm unterm Kinn. Eine Stahlfeder zwischen den Händen. Ist es möglich sich daran zu gewöhnen, auch noch auf angenehme Art und Weise? Um das zu erkunden, luden der Performer und Choreograf Marc Philipp Gabriel und ich im Januar 2020 zu Bootspartien ein und verwandelten Chemnitz für einen Augenblick in eine Hafenstadt.

Interaktive Performance-Miniatur durch 3 Räume, im 15-Minuten-Takt für je bis zu 5 Besucher:innen

Mit Hanna Malhas – Die kleinen Bootspartien #2


Und auch im Februar 2020 stach ich in die Chemnitzer See, diesmal mit der Figurenspielerin Hanna Malhas am Steuerrad und der Frage an Bord: Wäre es nicht leichter, den passenden Schlüssel zu haben, anstatt sich über immer wieder auftauchende Schubladen zu ärgern?

Interaktive Performance-Miniatur durch 3 Räume, im 15-Minuten-Takt für je bis zu 3 Besucher:innen

Vater Nichtsnutz und die Sonne

Mit Verenica – thematische Walkacts und Märchenstücke

Vater Nichtsnutz hat es nicht so einfach. Die Frau liegt ihm ständig in den Ohren, er solle Essen heranschaffen für sie und ihre sieben Kinder. Als ob das so einfach wäre! Dabei tut Herr Nichtsnutz doch alles. Nur kommt immer etwas dazwischen: die Sonne scheint zu viel, die Sonne scheint gar nicht … Und so bleibt Herrn Nichtsnutz nur das Nudelholz seiner Frau. Aber Herr Nichtsnutz wäre nicht Herr Nichtsnutz, wenn er nicht eine fabelhafte Idee hätte.

Verenica und Fräulein panTo.c erzählen das französische Märchen vom „Vater Nichtsnutz“. Während die eine gekonnt mit Stimme und Sprache arbeitet, verzichtet die andere bewusst auf Worte. Die Kommunikation der beiden gestaltet sich durch den Einsatz unterschiedlichster Requisiten und Masken vielfältig. Vorzugsweise ist die einstündige Inszenierung als Straßentheater für Kinder ausgelegt.

[abgespielt] com.post – wir verstehen uns / rozumíme si


Mit dem Theater 3 Köpfe 4 Fußstapfen – alternatives Theater, deutsch-/ tschechischsprachig, mit Live-Musik, Bühnenstück 2013

Bilder enträtseln. Botschaften hören. Schatten gewahr werden. Augenblicke abpassen. Systeme verstehen. Geduldig Wege finden. Präzise werden. Sich DAFÜR entscheiden. Wer einander verstehen will, muss sich drehen, immer wieder. Anton hat das gelernt. Emma nicht. Vielleicht können ihr die freundlichen Damen und Herren der Firma „com.post” behilflich sein?

Napsat správnou adresu. Olíznout známku. Naučit se komunikovat. Sedět v kruhu. Otevřít cizí balík. Zahrát si Člověče, nezlob se. Střetnout se s institucí. Nevědět jako to říct.Kdo chce komunikovat, musí se snažit. Tonda se to naučil. Ema ne. Možná ji poradí ty laskavé dámy a ochotný pán ze společnosti Com.post?

[abgespielt] Bühnenstücke mit Iris Keller


Mit Iris Keller – Literatur und Pantomime, Bühnenstücke 2008-2010

“Episoden der Beliebigkeit”
“Leidenschaft, die Leiden schafft”
“Zerbrich einen Ziegelstein und halt’ ihn an dein Ohr”
“lessons of virtuality”